Jung-Sein in Linz
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Jung-Sein in Linz
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| Untertitel |
Geschichten aus den 50ern
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| Verfasserangabe |
Heide Stockinger (Hg.). Bildgestaltung: Wolfgang W. Luif
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| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
Wien
Köln Weimar |
| Jahr | |
| Umfang |
185 S.
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| ISBN13 |
978-3-205-78153-0
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| Schlagwort | |
| Annotation |
Angaben aus der Verlagsmeldung
Jung-Sein in Linz : Geschichten aus den 50ern. Bildgestaltung Wolfgang W. Luif
Zunächst war noch das Fensterbrett Kühlschrankersatz, Ende der 50er schwelgten die Mütter schon in Rahm und Butter. Notquartiere wichen Behausungen mit Dauerbrandöfen. Jugendkultur konnte sich entfalten. Der amerikanische Film und neue Rhythmen gaben den Ton an. Enge Jeans lösten die weiten Röcke der Mädchen ab. Der Motorroller war für Burschen, deren Väter fleißig "wiederaufbauten", ein erfüllbarer Traum. Der Ungarnaufstand wurde beunruhigt wahrgenommen, aber der "Staatsvertrag" war kein Ereignis. Der fehlende Zeitgeschichteunterricht an den Schulen und tradierte Vorstellungen von Ehe und Familie waren Garant für das sorglose Heranwachsen der Jugend, und Benimmregeln der moralische Halt.
Jugendzeit sei immer überglänzt, sagt der Schriftsteller Franz Kain, und damit auch die Gegenwart einst überglänzt sein möge, "ist Fixierung des Gerippes der Zeit notwendig, der Zustände und ihrer Personen".
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