Gemeinde- und Schulbücherei Geboltskirchen

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Ene mene mu, und Rechte hast du

Bezeichnung Wert
Titel
Ene mene mu, und Rechte hast du
Verfasserangabe
Michaela Herzog. Helga Bansch
Medienart
Sprache
Person
Verlag
Ort
Linz
Jahr
Umfang
106 S.
ISBN13
978-3-200-01667-5
Annotation
Quelle: 1000 und 1 Buch (http://www.1001buch.at/); #Autor: Franz Lettner; #Am 20. November 1989 wurde die UN-Kinderkonvention verabschiedet und ist mittlerweile von fast 200 Staaten weltweit ratifiziert (Österreich hat 1992 unterzeichnet, allerdings mit einem "Erfüllungsvorbehalt", der eine direkte Anwendbarkeit durch Gerichte oder Behörden ausschließt). In 54 Artikeln werden darin jedem Kind grundlegende politische, soziale, ökonomische, kulturelle und bürgerliche Rechte zugesichert. Wie so allgemein formulierte Kinderrechte - wie jenes auf Entfaltung der Persönlichkeit oder auf Beteiligung bei Entscheidungen, die sie betreffen, auf Gesellschaft und Freunde jeder Art oder auf Eigentum - im Alltag wirksam werden können (und müssen), wird in kleinen Geschichten rund um die BewohnerInnen eines Hauses entfaltet. Michaela Herzog, die seit Jahren die Kinderrechtezeitung der Kinder- und Jugendanwaltschaft Oberösterreich gestaltet, erzählt innerhalb dieses Rahmens Beispielgeschichten, die nicht leugnen wollen und können, dass sie sich einem höheren Ziel (und einer pädagogischen Vorgabe) unterordnen müssen: Da wird ein Junge von seinem Vater geschlagen, weil er einen Fünfer nach Hause bringt, da will ein Mädchen Technikerin werden, wenn es groß ist und ein Junge Kindergärtner, ein Kind kämpft darum, die Tür zu seinem Zimmer zumachen zu dürfen, um ungestört zu sein und alle zusammen protestieren gegen die Verbauung eines Grundstücks, das ihr Spielplatz war. Unterstützt werden sie von manchen Erwachsenen, vor allem von Rosa Konstantin, der guten Seele des Hauses, die immer Zeit hat für die Kinder "zum Reden und zum Lachen, oft auch zum Trösten".#Helga Bansch hat den Geschichtenreigen illustriert, sie bleibt dabei meist nah am Text, übernimmt mit leichten, hellen Farben dessen fürsorglichen Grundton und kann auf bisweilen ganzseitigen Bildern überraschen.#Dem Buch sind viele LeserInnen zu wünschen: Junge, damit die sich ihrer Rechte bewusst werden, und Erwachsene, damit sie nicht nur hehre Grundsätze unterschreiben, sondern auch für deren konkrete Umsetzung Sorge tragen.## ---- #Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); #Autor: Maria Fellinger-Hauer; #Geschichten aus dem Familienalltag, die Kinderrechte thematisieren. (ab 6) (JE)##In der Zellergasse 47 gibt es ein Haus, in dem viele Kinder mit ihren Familien wohnen. Im Erdgeschoß wohnt - immer schon - Rosa Konstantin mit ihrer Katze Konstanze. Die alte Frau mag Kinder und hat immer ein offenes Ohr für ihre Freuden und Sorgen. Sie kennt sich mit Kinderrechten aus und hat keine Scheu, sich dort und da einzumischen.#Das ist der Rahmen, in dem die 20 kurzen Geschichten spielen. Alle sind aus dem Familienalltag gegriffen und in jeder wird anhand eines Ereignisses eines der Kinderrechte thematisiert. Die Geschichten sind für Kinder ab sechs zum Selberlesen geschrieben, sind aber auch zum Vorlesen gut geeignet. Sie kommen ganz ohne moralischen Zeigefinger aus, wirken nicht konstruiert, sondern können sich tatsächlich fast überall so oder so ähnlich zutragen. Mit den ausdrucksstarken Bildern von Helga Bansch ist daraus ein schönes Buch geworden, das weit über den Anlass - 20 Jahre Kinderrechtekonvention der UNICEF - hinaus Kindern und Erwachsenen Stoff zum Nachdenken und zur Identifikation gibt. Eine löbliche Idee!

Erhältlich in folgenden Bibliotheken

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