Öffentliche Bibliothek Kirchberg an der Raab

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Der fliegende Berg

Bezeichnung Wert
Titel
Der fliegende Berg
Untertitel
Roman
Verfasserangabe
Christoph Ransmayr
Medienart
Sprache
Person
Verlag
Ort
Frankfurt a. M.
Jahr
Umfang
359 S.
ISBN13
978-3-10-062936-4
Annotation
Zwei Brüder unterwegs zu einem Gipfel des Himalaya - große Literatur lädt zur genussvollen Entschleunigung ein. (DR) Das Warten auf den "neuen Ransmayr" hat sich ausgezahlt. Der österreichische Autor, der jedes Wort auf die Goldwaage legt, hat wieder ein außergewöhnliches Werk geschaffen. Das beginnt bei der überraschenden Optik: Mit dem extremen Flattersatz nähert sich Ransmayr den formalen Ursprüngen des Romans, dessen Wurzeln bekanntlich in den Versepen liegen. Die "fliegenden Sätze" - so der Autor bescheiden über die verwendete Form - können getrost als Verse bezeichnet werden: Ransmayrs lyrische Sprachqualität ist unbestritten. Hier gleich eine kleine Warnung an Schnell- und QuerleserInnen: Die formale Gestaltung bremst sofort und der Text fordert die ihm gebührende Aufmerksamkeit. Die ungeteilte Zuwendung wird vielfältig belohnt: Ransmayr erzählt in der ihm eigenen wunderbaren Sprache eine spannende Geschichte mit viel Raum zum Nachdenken. Zwei Brüder verlassen Irland, um einen ganz besonderen Berg zu suchen und zu besteigen - der eine findet bei diesem Unterfangen seine große Liebe, der andere den Tod. Das ist alles, was in diesem Buch "passiert", aber diese beiden Themen sind ohnehin von elementarer Bedeutung und finden ihre symbolische Entsprechung in der archaischen Natur: Meer und Gebirge offenbaren sich wie am Beginn der Schöpfung - unberechenbar und unermesslich, geheimnisvoll und gigantisch. Der perfekte Rahmen für das menschliche Streben nach Erfüllung, das selten in rationalen Bahnen verläuft und mitunter hoher Berge oder eines extremen Nationalbewusstseins bedarf
Altersbeschränkung
0