Apologia pro Origene

Bezeichnung Wert
Titel
Apologia pro Origene
Untertitel
= Apologie für Origenes : [lateinisch-deutsch
Verfasserangabe
Pamphilus von Caesarea. Übers. und eingeleitet von Georg Röwekamp
Medienart
Sprache
Person
Reihe
Reihenvermerk
Bd. 80
Verlag
Ort
Turnhout
Jahr
Umfang
484 S.
ISBN10
2-503-52147-9
2-503-52148-7
Schlagwort
Annotation
Angaben aus der Verlagsmeldung Apologia pro Origene - Apologie für Origenes : Dt. /Lat. / von Pamphilus von Caesarea Pamphilus, geboren in Berytus (Beirut), studierte in der zweiten Hälfte des dritten nachchristlichen Jahrhunderts in der kirchlichen Hochschule (Didaskaleion) in Alexandrien, deren Leitung der Origenes-Schüler Pierius innehatte und wurde so mit dem Erbe des Origenes vertraut. Im Jahre 307 n.Chr. wurde Pamphilus, der mittlerweile nach Caesarea in Palästina übergesiedelt und zum Presbyter geweiht worden war, inhaftiert. Er starb als Märtyrer unter der Herrschaft des Kaisers Maximinus Daia am 16. Februar 310. Im Gefängnis verfasste Pamphilus zusammen mit seinem Schüler Eusebius von Caesarea, dem später berühmt gewordenen Kirchenhistoriker, eine Apologie in sechs Büchern für Origenes, die vielleicht umstrittenste und faszinierendste Persönlichkeit der frühen Kirche. Die ersten fünf Bücher wurden von Pamphilus und Eusebius gemeinsam verfasst. Der dem Werk vorgeschaltete Einleitungsbrief des Pamphilus wendet sich an die Bekenner, die im Zuge der Christenverfolgungen zur Arbeit in den Bergwerken Palästinas verurteilt worden waren. Von dem Werk sind nur dieser Brief und das erste Buch erhalten, und zwar in der lateinischen Übersetzung des Rufin von Aquileia. Überliefert ist es zusammen mit einem Vorwort des Rufin und dessen Schrift "Über die Fälschung der Bücher des Origenes". Das Buch selbst besteht aus einer Sammlung von Origenes-Zitaten, die die Rechtgläubigkeit des Origenes gegenüber den Anschuldigungen der Gegner im ersten Origenistenstreit beweisen sollen. Problematisiert werden zentrale Fragen der frühen christlichen Lehre: das Verhältnis von Vater, Sohn und Heiligem Geist, die Menschwerdung Christi, das Schriftverständnis, die Auferstehung, die Bestrafung der Sünder, die Präexistenz der Seele sowie die Seelenwanderung. Der vorliegende Band präsentiert den Text des Pamphilus in der lateinischen Übertragung Rufins zum ersten Mal in einer deutschen Übersetzung nebst der Schrift des Rufin über die Fälschung der Bücher des Origenes. Die vielfältigen Fragen, die dieser Text im Streit um Origenes aufwirft, werden in der Einleitung ausführlich behandelt.
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