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      <marc:subfield code="a">Nord-Süd-Konflikt</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Kaffee</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Dritte Welt</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Zum Beispiel Kaffee</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Göttingen</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">PZ 4/91*514 Nach Erdöl ist Kaffee die wichtigste Handelsware der Welt. 70 Staaten des südens erhalten durch den Export der braunen Bohnen dringend benötigte Devisen; zehn Mrd. US-Dollar werden im Jahr mit Kaffee umgesetzt. Mindestens 20 Mio. Menschen in der Dritten Welt leben von seinem Anbau und seiner Verarbeitung. Kaffee ist eine klassische Kolonialware. Um 1700 schmuggelte die Holändische Ostindien-Gesellschaft Kaffeesamen nach Batavia und ließ malaiische Sklaven auf  den Plantagen schuften. Die ersten Kaffeepflanzungen in Lateinamerika wurden ebenfalls von Sklaven angelegt. In Europa galt Kaffee als Getränk der Aufklärung. Für Bürger und Arbeiter wurde es erst im vergangenen Jahrhundert erschwinglich. Heute ist Kaffee für die Mitteleuropäer das Getränk Nr. 1. Die Weltmarktpreise für Kaffee sind Anfang der 90iger Jahre auf ein Rekordtief gesackt. Die intern. Kaffeeabkommen, die für die Produzenten stabile Einkommen garantieren sollten, haben sich als unwirksam erwiesen. Hierzulande genießen die Konsumenten die niedrigen Preise - von dem bei den Plantagenarbeitern nur drei bis fünf Prozent landen</marc:subfield>
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