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      <marc:subfield code="a">Reise in den siebenten Himmel</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Familiensaga über die Leichtigkeit der Kunst und die Mühseligkeit des Lebens. (DR) Pawel Kukotzki einen Künstler zu nennen, ist nicht vermessen: als Gynäkologe, als Chirurg und als sehender Heiler rettet er mit leichter Sicherheit vielen Frauen das Leben. So auch der Liebe seines Lebens, der technischen Zeichnerin Jelena: er heiratet sie, adoptiert ihre zweijährige Tochter Tanja. Pawel Kukotzki setzt sich für die Legalisierung der Abtreibung ein; Russland im Jahr 1949 setzt Wissenschaftlern, besonders jüdischen Forschern wie dem Genetiker Goldberg, enge Grenzen. Einerseits führt die Autorin die seherischen Qualitäten aller Romanfiguren über Gedeih und Verderben zu Ende, andererseits zeigt sie die Bedrohung des Individuums durch eine "höhere" Ordnung: sei es im Falle der einfachen Bediensteten die Auslegung religiöser Normen, sei es bei Tanja das Gesetz der Ethik, bei Jelena eine Mischung aus Ethik und Religion und schießlich bei Pawel Kukotzki, dem intellektuellen Mittelpunkt des Geschens, der Wodka. Die in Moskau lebende Autorin hat, bevor sie zu schreiben begann, mehrere Jahre als Genetikerin gearbeitet: so erklären sich die profund geführten wissenschaftlichen Diskussionen zwischen Goldberg, Pawel Kukotzki und Tanja. Zeitgeschichte vermischt die Autorin mit Biografien, die sie mit Zeitgeist und seelischem Erbe ausstattet, mit Humor und Sinn für paradoxe Ereignisse verbindet, in Hoffnung enden lässt. Die Charaktere des Romanes sind Propheten/innen, Berufene mit kleinen Marotten - jede Bibliothek sollte ihren Lesern/innen diese Menschen vorstellen. *bn* Christina Gastager-Repolust</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Aus dem Russ. übers.</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">509 S.</marc:subfield>
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