Der letzte Sommer der Tauben
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Der letzte Sommer der Tauben
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| Untertitel |
Roman
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| Verfasserangabe |
Abbas Khider
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| Medienart | |
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| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
München
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| Jahr | |
| Umfang |
214 Seiten
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| ISBN10 |
089783446282223
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| Fußnote |
08/2026
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| Schlagwort | |
| Annotation |
Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); #Autor: German Brandstötter; #Geschichten, über die wir nicht mehr sprechen. (DR)#Das Leben des 14-jährigen Noah entwickelt sich in Richtung Dystopie, als im Irak die Mudschahedin das Kalifat ausrufen. In ihrer Auslegung des Islam wird vieles verboten: Musik, Cafés, Zigaretten, Spiele, Handys, Parfum. Frauen müssen den Niqab tragen, dürfen das Haus nicht allein verlassen, nicht mehr arbeiten. Es kommt zu Repressionen, Steinigungen und Kreuzigungen, die Jugend wird kämpferisch ausgebildet und in Ferienlagern indoktriniert. Der Autor, selbst ein politischer Flüchtling aus dem Irak, beschreibt das Gefühl der Sprachlosigkeit, Unsicherheit und dass alles immer schlimmer wird. Das Gegenmodell ist Noahs Taubenzucht, die Freiheit, Friedlichkeit und treue Liebe darstellt, immerhin »steht den Tauben der Himmel offen«. Sukzessive dringt das Regime in sein Leben ein, beste Freunde und sein Bruder werden Islamisten, sein Onkel muss flüchten, der Taubenflug wird verboten und er selbst wird schließlich verhaftet. Die Familienbande retten ihn, aber er muss ins Ferienlager.#In kurzen Kapiteln im Präsens und einem Ich-Erzähler gelingt Khider eindringlich, die Spannung zwischen Freiheit, ihrer Beschränkung und riskantem Widerstand zu schildern. Empfehlung.
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