Familiäre Ressourcen beim Übergang Schule-Beruf für Jugendliche mit einer intellektuellen Beeinträchtigung

Bezeichnung Wert
Titel
Familiäre Ressourcen beim Übergang Schule-Beruf für Jugendliche mit einer intellektuellen Beeinträchtigung
Verfasserangabe
Kerstin Fink. Helga Fasching
Medienart
Sprache
Person
Auflage
[Druck]
Verlag
Ort
Wien
Jahr
Umfang
153 Seiten
Fußnote
Diplomarbeit ; Literaturverz. S. 133 - 148
Schlagwort
Annotation
In dieser Diplomarbeit wird der Frage nachgegangen, welche Ressourcen von Eltern von einem jugendlichen Kind mit einer intellektuellen Beeinträchtigung aktiviert werden können, um dem/der betroffenen Jugendlichen den Übergang von der Schule in den Beruf zu erleichtern.
Um diese Forschungsfrage zu bearbeiten, wird auf die Unterteilung der Ressourcen nach Hillmert (2002) zurückgegriffen. Hillmert unterscheidet zwischen den Ressourcen "emotionale Unterstützung", "kognitive Unterstützung", den sozialen Ressourcen und den ökonomischen Ressourcen. Diese Ressourcen werden sowohl theoretisch als auch empirisch untersucht. Im Zuge dessen wird auch die Übergangssituation Schule-Beruf für Jugendliche mit einer intellektuellen Beeinträchtigung, die die allgemeine Sonderschule besucht haben, dargestellt. Insgesamt werden vier problemzentrierte Interviews durchgeführt und nach der zusammenfassenden Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet. Dabei konnte eruiert werden, dass die Erkenntnisse, die aus den Interviews gewonnen werden konnten, mit denen der theoretischen Bearbeitung der Forschungsfrage übereinstimmen.
Die Eltern nehmen eine zentrale Rolle bei dem Übergang von der Schule in den Beruf ein, die sich sowohl positiv als auch negativ auf das Kind mit einer intellektuellen Beeinträchtigung auswirken kann. Dabei ist die Art der elterlichen Unterstützung bereits von der Verarbeitung der Diagnose "intellektuelle Beeinträchtigung" abhängig und kann sich in verschiedenen "Rollen", die die Eltern innehaben können, widerspiegeln. Die Schule spielt ebenfalls eine große Rolle für die berufliche Zukunft des/der Jugendlichen mit einer intellektuellen Beeinträchtigung, da sie durch das Berufsvorbereitungsjahr und die Zusammenarbeit mit verschiedenen Organisationen Einfluss darauf nehmen kann. Der Zusammenarbeit der Eltern und der Schule ist dabei großer Bedeutung beizumessen.

Altersbeschränkung
16