Hauptsache drin!
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Hauptsache drin!
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| Untertitel |
eine empirische Untersuchung zum Befinden von Sonder- und IntegrationsschülerInnen im Raum Niederösterreich
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| Verfasserangabe |
Claudia Roloff ; Alexandra Weindl
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| Person | |
| Auflage |
[Druck]
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| Ort |
Graz
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177 Seiten
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| Fußnote |
Diplomarbeit ; Literaturverz. S. 168 - 177
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| Schlagwort | |
| Annotation |
Aus der Einleitung: Integration ist ein viel diskutiertes Thema und wird von vielen BefürworterInnen als Grundrecht der Menschen gesehen. Mit der gesetzlichen Verankerung der Integration von Kindern mit Behinderung in allgemeinen Schulen wurde versucht, diesem Grundrecht nachzugehen. In Österreich ist gemeinsamer Unterricht in Volksschulen seit 1993 und in der Sekundarstufe I seit 1996 möglich. Daneben gibt es aber weiterhin den Weg der Sonderbeschulung. BefürworterInnen des separativen Unterrichts von Kindern mit Behinderung sehen darin eine Art Schonraum, in dem das Lernen auf die speziellen Bedürfnisse der SchülerInnen angepasst wird. Ihrer Meinung nach sei Integration außerdem mit einigen Problemen behaftet, die sich vor allem in den sozialen Beziehungen zwischen Kindern mit und ohne Behinderung bemerkbar machen.
Es stellt sich für Eltern daher oft die Frage, welche Art der Beschulung für ihr Kind mit Behinderung am besten ist beziehungsweise wo es sich am wohlsten fühlt. Im Rahmen der vorliegenden Diplomarbeit möchten wir versuchen, uns dieser Thematik zu nähern und das Befinden von SchülerInnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf in Integrations- und Sonderschulklassen darzustellen. Im theoretischen Teil wird Claudia Roloff zunächst eine Annäherung an den Begriff Behinderung, insbesondere Lernbehinderung in Abgrenzung zur geistigen Behinderung, vornehmen. In weiterer Folge wird auf die Thematik schulische Segregation versus schulische Integration / Inklusion eingegangen, wobei die jeweiligen Aufgaben und Ziele sowie die Situation in Österreich veranschaulicht werden. Schließlich sollen zum Vergleich die Entwicklungen und Trends der schulischen Integration in Europa in einem weiteren Kapitel dargestellt werden. Hier wird besonderes Augenmerk auf unsere Nachbarländer Deutschland, Schweiz und Italien gelegt. Im zweiten Abschnitt des theoretischen Teils befasst sich Alexandra Weindl mit der Thematik des Befindens von SchülerInnen, wobei sie sich auf die vier Merkmale Leistungsselbstkonzept, Leistungsangst, soziale Integration und emotionale Integration konzentriert. Dabei werden einschlägige Studien und deren wichtigsten Ergebnisse dargestellt. Der empirische Teil, der von uns beiden gemeinsam erarbeitet wurde, umfasst die Darstellung der durchgeführten Untersuchung. Hier werden die Zielsetzung, Vorbereitung und Durchführung der Untersuchung, die Beschreibung des Untersuchungsinstruments sowie der Stichprobe, die von uns gestellten Hypothesen und Fragestellungen und deren Auswertung veranschaulicht. Anschließend erfolgt eine Diskussion der Ergebnisse unter Bezugnahme auf die verwendete Forschungsliteratur. Im letzten Kapitel werden die wichtigsten Erkenntnisse resümiert. |
| Altersbeschränkung |
16
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| Illustrationsangaben |
Illustration(en)
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