Einstellung zur schulischen Integration
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Einstellung zur schulischen Integration
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| Untertitel |
eine qualitative Nacherhebung zum ATIS-SI Projekt
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| Verfasserangabe |
Marina Helmhart ; Eva-Ines Pruckermayr
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| Medienart | |
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| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
Graz
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| Jahr | |
| Umfang |
Bl. 120
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| Beigaben |
Zusammenfassungen in deutscher und englischer Sprache
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| Schlagwort | |
| Annotation |
Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wurde im Anschluss an das ATIS-SI Projekt der Universität Graz eine qualitative Nacherhebung bezüglich der Einstellung zur schuli-schen Integration durchgeführt. Zu diesem Zweck wurde an sechs österreichischen Neuen Mittelschulen die LehrerInnen- sowie die SchülerInnenperspektive mittels leitfa-dengestützten Interviews erhoben. Die Stichprobe der LehrerInnen gliederte sich in je-weils fünf KlassenvorständInnen sowie IntegrationslehrerInnen. Um die SchülerInnen-perspektive zu erheben wurden jeweils acht RegelschülerInnen sowie SchülerInnen mit SPF im Bereich Lernen der 8. Schulstufe befragt. Ziel war es, mögliche Faktoren her-auszufiltern, die eine positive Einstellung zur schulischen Integration begünstigen bzw. verhindern. Die Ergebnisse zeigen im Hinblick auf die LehreInnenperspektive, dass LehrerInnen schulischer Integration grundsätzlich positiv gegenüberstehen. Faktoren wie die Rahmenbedingungen, die gegenseitige Anerkennung zwischen den LehrerInnen sowie die Freiwilligkeit scheinen dabei jedoch maßgebliche Einflussfaktoren darzustel-len und können die berufliche Befindlichkeit beeinflussen. In Bezug auf die SchülerIn-nenperspektive kann festgestellt werden, dass sich die Art der Behinderung der Schüle-rInnen als primären Einflussfaktor beobachten lässt. Überdies kann gesagt werden, dass allgemeine Informationen zur schulischen Integration unzureichend vorhanden sind. Die SchülerInnen mit SPF haben oft keine Informationen darüber, warum sie einen SPF haben. Zudem scheinen die unterschiedliche Benotung sowie die Abgrenzung zwischen SchülerInnen mit und ohne SPF allgegenwärtige Themen darzustellen. Trotz dieser in-ternen Unterscheidung bezeichnen sich die SchülerInnen im Allgemeinen als gleichge-stellt.
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