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      <marc:subfield code="a">Die Schwabenkinder</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">131 Im Jahr 1885 musste Kaspar, wie auch viele andere Kinder aus ärmsten Verhältnissen ins Schwabenland ziehen und sich dort den Sommer über verdingen. Kaspar erzählt von dem gefahrvollen, entbehrungsreichen Weg über tief verschneite, endlose Passhöhen, um dann in Ravensburg auf dem Kindermarkt feilgeboten zu werden wie ein Sklave; von der harten Arbeit bei dem tyrannischen Bauern Steinhauser, den nur die Arbeitskraft des Kindes interessiert, und vom ähnlichen Los anderer Schwabenkinder. Und er ruft die Erinnerung wach an den Tag, als er als kleiner Bub von seinem vielgeliebten Vater derb verabschiedet wurde: mit Schlägen, die ihm den Weg in die Fremde leichter machen sollten.</marc:subfield>
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