<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<marc:record xmlns:marc="http://www.loc.gov/MARC21/slim">
   <marc:leader>00000nam a2200000 a 4500</marc:leader>
   <marc:datafield ind1="0" ind2="0" tag="245">
      <marc:subfield code="a">Der letzte Kaiser</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1=" " ind2="1" tag="264">
      <marc:subfield code="c">2007</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1="1" ind2=" " tag="520">
      <marc:subfield code="a">... Chinas war historisch gesehen leider nur eine Marionette hoeherer Staatsgewalten. Zuerst von den Machthabern im eigenen Land in den Kaiserpalast "die verbotene Stadt" verbannt, dann von den Japanern fuer Kolonisierungszwecke missbraucht, ist der Kaiser eine tragische Figur, die erst muehsam zur eigenen, echten Identitaet finden muss.

Nach der Machtuebernahme durch die Kommunisten im Gefaengnis, reduziert auf das blosse Menschsein, nicht mehr und nicht weniger wert als alle seine Mithaeftlinge, - lange Jahre eine unsaegliche Qual fuer ihn; bis er erkennt, dass er im Irrtum war: Der Kaiser ist nichts anderes als ein Produkt seiner irdischen Umwelt, keinesfalls ein Zeichen goettlicher Auserwaehlung; eine harte Erkenntnis fuer jemanden, der im Bewusstsein aufgewachsen ist und erzogen wurde, wirklich "alles" tun zu duerfen, was ihm in den Sinn kommt...</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1="3" ind2=" " tag="024">
      <marc:subfield code="a">4006680039978</marc:subfield>
   </marc:datafield>
</marc:record>
