Heinrich Heine
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Heinrich Heine
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»Ich habe es, wie die Leute sagen, auf dieser schönen Erde zu nichts gebracht. Es ist nichts aus mir geworden, nichts als ein Dichter.« Doch Heinrich Heine ist mehr als ein »Dichter«, sein Werk läßt sich nicht auf das berühmte Loreley-Gedicht oder das Versepos Deutschland. Ein Wintermärchen reduzieren. Nach 1830 schrieb Heine vor allem Prosa, ironische, auch sarkastische Polemiken gegen die politischen Verhältnisse in Deutschland und experimentierte mit dem historischen Schelmenroman. Diese seit langem vergriffene Werkedition, die nun in einer preiswerten Neuausgabe erscheint, umfaßt neben der kompletten Lyrik und Prosa, wie den Reisebildern, die Heines literarischen Ruhm begründeten, seine Aufsätze, z. B. zu Don Quichote und Shakespeare, die Schriften zu Philosophie und Politik, seine Frankreich-Berichte und den autobiographischen Text Geständnisse. Abgerundet wird diese Ausgabe durch eine Einleitung von Hans Mayer: »die beste Einführung in Heines Werk« Süddeutsche Zeitung.
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