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      <marc:subfield code="a">Turrini, Peter</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Turrini liest sein schönstes Bühnenstück.
Ein Blinder haust seit 40 Jahren in einer Alpenhütte, wo er dem Frem­denverein für Touristen die unberührte Natur liefert, nämlich Kuckuck-Rufe und Bussard-Geschrei auf Bestel­lung. Natürlich ist der Mann einsam. Zwar nimmt er per Radio - mit Unterbrechung, wenn die Batterien leer sind - am Weltenlauf teil, aber seine Vorstellungskraft lässt nach. Er kann sich zu den Nachrich­ten keine Bilder mehr erphan­tasieren. Die Einheit Deutsch­lands beispielsweise kriegt er einfach nicht in die Vorstel­lung, so schnuppe ihm das Schicksal des Sozialismus auch ist. Schließlich ist er der Sohn einer reichen Grazer Fa­milie, die ihn zum Journalistik-Studium nach Amerika geschickt hatte. Wo er als Auserwählter einem Atom­bomben-Versuch beiwohnen durfte, aber eine Idee zu neu­gierig war, sodass er erblinde­te. Schicksal eben. Nun ge­nügt ihm der naive Bauernsohn nicht mehr, der ihm auf seine Alpen-Einsiedelei Nah­rung und Kunde bringt. Also bittet er den Blindenverein um eine Gabe, nämlich ein Weib... (ORF)</marc:subfield>
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